Webmaster Blog

Migipedia: Supermarkt 2.0

Supermärkte und Web 2.0 – zwei Themen, die wenig miteinander zu tun haben, könnte man meinen. Während deutsche Supermarktketten wie Edeka oder Rewe im Web eher zurückhaltend agieren, zeigen die Schweizer von Migros jetzt, wo der Hammer hängt: Mit der Migipedia zieht der Discounter scheinbar alle Register eines modernen Produktportals.

Das Migros Angebot lässt sich nach Produktkategorien und Marken durchstöbern, jeder Artikel ist mit Bild, Preis und teilweise umfassenden Zusatzinformationen in Szene gesetzt. Benutzer können die Produkte nach verschiedenen Kriterien bewerten, eine Kommentarfunktion fehlt ebenso wenig wie die Möglichkeit, Produkte über Twitter oder Facebook zu bewerben. Besitzer einer Webcam können mittels eines Flash-Widgets sogar den Barcode ihrer Einkäufe einscannen, um diese bequem auf Migipedia wieder zu finden.
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Krieg der Knöpfe – wie viel Buttons verträgt ein Blog

Kaum ein Blog, fast keine Nachrichtensite, scheint mehr ohne sie auszukommen: Buttons, mit denen die Leser die Inhalte einer Site möglichst einfach über die verschiedensten Social-Media-Kanäle weiterverbreiten können. Der Like-Button von Facebook, verschiedenste Retweet-Widgets, Social-Bookmark-Icons oder ein Buzz Button von Google. Auf englischsprachigen Sites ist der Digg-Button sehr beliebt, und auch ich hatte mit dem Yigg-It Button hier lange Zeit das deutschsprachige Pendant. Hätte SEOigg einen Button, hätte ich diesen vermutlich ebenfalls eingebunden, da es hier ja des öfteren um SEO und SMO Themen geht.
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Noch ein Like-System: Wordpress.com implementiert Tumbleblog Features

wordpress.comTwitter und Facebook haben das Bloggen verändert, keine Frage. Während viele Blogger inzwischen einen beträchtlichen Anteil ihres Traffics von diesen Plattformen beziehen, macht Twitter als Nachrichtenmedium so manchen Blogpost schlichtweg überflüssig. Und während früher die Anzahl der Pingbacks aus anderen Blogs der Hauptindikator für den Erfolg eines Blogposts galt, werden heute ReTweets und Facebook-Likes als wichtigste Metriken herangezogen.
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Google SSL – Das Ende der Keyword-Referrer?

Google hat kürzlich bekannt gegeben, dass sich die Google Suche ab sofort auch über SSL-Verschlüsselte Verbindungen durchführen lässt. Hierzu muss der Suchende Google über https://www.google.com aufrufen. Bisher geht dies nur mit der .com Version von Google, ein Aufruf von https://www.google.de leitet derzeit auf Google.com ohne SSL um.

Nun ist der Schritt, dem Suchenden durch die Nutzung einer verschlüsselten Verbindung mehr Sicherheit einzuräumen, generell begrüßenswert. Websuchen gehören meiner Meinung nach zum intimsten, was man im Web über sich preisgibt – das spielt oft in einer ganz anderen Liga, als die Daten, die man zum Beispiel auf Facebook mehr oder weniger freiwillig veröffentlicht. Da eine unverschlüsselte HTTP Verbindung insbesondere in offenen WLANs viel zu leicht mitgeschnüffelt werden kann, macht der Einsatz von HTTPS für die Suche absolut Sinn.
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Privatsphäre: Facebook bessert nach

Selten hat eine Web-Firma so viel Kritik einstecken müssen, wie Facebook in letzter Zeit wegen ihrer mangelhaften und unverständlichen Handhabung privater Nutzerdaten. Auch der Gründer Mark Zuckerberg hatte kürzlich eingeräumt, dass an diesem Punkt Fehler begangen wurden. Nun will man den Worten Taten folgen lassen, und hat die Einstellungen zur Privatsphäre auf Facebook gründlich überarbeitet.

Die neuen Einstellungen zur Privatsphäre sollen die Verwaltung aller Zugriffsrechte für Freunde und fremde Facebook Nutzer an einer zentralen Stelle ermöglichen. Einstellungen, die dort vorgenommen werden, sollen sowohl auf alle in der Vergangenheit veröffentlichten Inhalte, als auch auf zukünftige Daten angewandt werden. Letzteres, so versichert Zuckerberg, soll auch dann gelten, wenn Facebook in Zukunft neue Funktionen integriert. Das ist sicher nicht einfach zu implementieren, aber ungeheuer wichtig für das Vertrauen der User in die Einstellungen.
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10 Gründe, warum man Social Media nicht mehr ignorieren darf

Blonde 2.0 verweist auf ein YouTube Video, das sich leider aus Deutschland nicht aufrufen lässt (danke GEMA, Ihr macht das Netz kaputt). Dabei fasst sie einige interessante Eckdaten zusammen:

  1. Über 50% der Weltbevölkerung sind unter 30. 96% davon sind Mitglied in einem Social Network
  2. Facebook übertrifft Google in den USA inzwischen im Traffic
  3. Facebook konnte in weniger als einem Jahr über 200 Millionen User gewinnen
  4. Die am schnellsten wachsende Nutzergruppe auf Facebook sind Frauen zwischen 55 und 65
  5. YouTube ist die zweitgrößte Suchmaschine der Welt
  6. Ashton Kutcher und Britney Spears haben mehr Twitter Follower, als die folgenden Länder Einwohner: Schweden, Israel, Schweiz, Irland, Norwegen oder Panama
  7. Es gibt über 200.000.000 Blogs
  8. 25 Prozent der Suchergebnisse zu den stärksten Marken der Welt führen zu nutzergenerierten Inhalten
  9. Facebook verzeichnet täglich 60 Millionen Statusupdates
  10. Wir werden bald nicht mehr nach Produkten oder Dienstleistungen suchen. Sie werden uns durch Social Media finden

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Kostenloses Uptime Monitoring mit Pingdom

pingdomFast jeder Webmaster hat das schon mal erlebt: Aus irgendeinem Grund ist die eigene Website plötzlich nicht mehr erreichbar. Mögliche ursachen gibt es viele: Serverprobleme, Netzwerkstörung beim Hoster, Apache abgeraucht, Aschewolke oder Sonnenflecken. Wichtig ist auf jeden Fall, diesen Umstand schnell zu erekennen um entsprechend reagieren zu können. Es gibt eine ganze Reihe kostenloser und kostenpflichtiger Dienste, die es erlauben, die Erreichbarkeit einer Website zu überwachen. Mit Pingdom möchte ich hier einen meiner Meinung nach besonders guten Dienst vorstellen.

Neben der Überwachung des HTTP Dienstes lassen sich mit Pingdom auch die E-Mail Dienste SMTP, IMAP und POP3, sowie die Erreichbarkeit frei definierter TCP-Ports kontrollieren. Die Frequenz der Kontrollabfragen lässt sich dabei je nach Bedarf zwischen einer Minute und einer Stunde einstellen. Bei der HTTP Anfrage kann man auch prüfen lassen, ob ein bestimmter Text auf der Seite vorhanden ist, oder aber auch nicht. So kann man zum Beispiel auch einen Alarm verschicken lassen, wenn die Site zwar erreichbar ist, aber eine bestimmte Fehlermeldung angezeigt wird.
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Google I/O 2010: Android 2.2 und Google TV

Während auf Googles I/O Konferenz am ersten Tag eine Vielzahl neuer Technolgien vorgestellt wurde, standen in der gestrigen Keynote zwei Themen im Rampenlicht: Android 2.2 und Google TV.

Android 2.2

android-2.2Android 2.2 kann mit einer Vielzahl an Neuerungen aufwarten. Der Homescreen wurde gründlich überarbeitet, und kann nun mehrere konfigurierbare Suchleisten enthalten. Mit dem Launcher am unteren Ende des Screens wird auf jedem der fünf Homescreens ein direkter Zugang zu den Kernfunktionen Telefon, Browser und Programme bereit gestellt.
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Google I/O 2010: Neues aus Mountain View

IO 2010Man mag über Google denken, wie man will, der Megakonzern darf sich mit Fug und Recht als DER Innovationsmotor des heutigen Webs verstehen. Auf seiner I/O Konferenz stellt Google jährlich seine neuesten technischen Durchbrüche vor. Der erste Tag der diesjährigen I/O ist nun vorbei, und es sind wieder einige interessante Neuigkeiten dabei.

Google App Engine

Mit der Google App Engine for Business wurde eine auf größere Geschäftskunden und die Nutzung in Intranets zugeschnittene Version von Googles Hosting Service vorgestellt. Gegenüber der Standard App Engine wartet die Business Version mit einer zentralen Administration für gehostete Webapps, einer 99.9% Uptime Garantie sowie einem Abrechnungsmodell pro User auf.
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Contentfarming professionell: Yahoo kauft Associated Content

Der Portalriese Yahoo wird wohl in Zukunft noch gewaltiger daherkommen: Wie Golem berichtet, hat Yahoo das Contentnetzwerk Associated Content übernommen. Der Kaufpreis soll bei etwa 100 Millionen Dollar gelegen haben. Offensichtlich soll dadurch das eigene Portal stärker mit uniquen Inhalten angereichert werden. Associated Content hatte in der Vergangenheit bewiesen, große Mengen an Content zu niedrigsten Preisen produzieren zu können: Über 2 Millionen Artikel, Videos und Slideshows habe man generiert, die von monatlich 16 Millionen Besuchern aufgerufen werden.
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