Blogs für Kleinunternehmen
Eben habe ich zwei befreundeten Softwareentwicklern versucht zu erklären, warum sich ein Weblog für die Vermarktung ihrer Software lohnen könnte. Ich bin ja selbst überzeugt, dass Blogs eine wichtige Zukunftstechnologie sind und man als Unternehmer besser heute als morgen anfängt, sich auch auf diesem Weg zu präsentieren (ohne dabei in plumpes Werbebloggen zu verfallen).
Natürlich hat ein Kleinunternehmen auch nur eine begrenzte Arbeitskapazität, und es liegt auf der Hand, dass Prioritäten gesetzt werden müssen. Ein unmittelbarer ROI ist bei einem Business-Blog selten zu erwarten, wenn man nicht gerade Blog-Affine Dienstleistungen liefert. Noch lesen die potenziellen oder bereits bestehenden Kunden, wenn überhaupt, nur zu einem sehr kleinen Teil Blogs. Ok, Google, Yahoo und MSN bloggen. Die sind aber unmittelbarer Bestandteil der Internet-Kultur. General Motors bloggt. Wenn man sich da die Kommentare ansieht, sogar recht erfolgreich. Nun sind Autos auch ein emotionsbehaftetes Thema, fast jede Marke hat seine Fans. Zeiterfassungssoftware hat keine Fans.
Nun bieten die Kollegen aber neben Software von der Stange auch Individual Software an. Wenn ich mir massgeschneiderte Software schreiben liesse, wüsste ich schon gerne, wer da eigentlich für mich programmiert. »Der Mensch macht’s«, würde Jörg Petermann hier sagen. Und ist ein Blog mit authentischen Berichten aus dem Arbeitsalltag nicht viel geeigneter, sich und seine Arbeit zu präsentieren, als eine Website im Stile einer Werbebroschüre (wobei letztere natürlich auch zum Portfolio gehört)? Ich glaube, Ihr braucht ein Blog




März 5th, 2005 at 1:55
Wie lustig, selbige Diskussion hatte ich heute auch gerade
Naja aber ich hab die Jungs dann doch noch überzeugt.