Newsraider – Mein erstes Blog
Die wenigsten werden wissen, dass ich unter der Domain Newsraider.de bereits im Jahr 2000 eine Website betrieben habe, die man heute wohl als Blog bezeichnen würde. Das ganze lief mit einem selbstgeschriebenen Script, bei dessen Entwicklung ich PHP und den Umgang mit MySQL lernte. Inspiriert war ich damals von Slashdot und einer nicht mehr existierenden Site namens GeekNews. Das Newsraider Script erlaubte den Besuchern Kommentare, die in einer Thread Struktur ähnlich wie bei Heise dargestellt wurden. Später stellte ich die Site dann auf Postnuke um, im Nachhinein betrachtet ein Fehler, ich hätte lieber mein eigenes Script weiterentwickeln sollen. Die original Newsraider-Site kann man noch heute im Internet Archive bewundern. Mangels interessierter Besucher (etwas wie eine Blogosphäre gab es damals nicht) gab ich die Site irgendwann Ende 2001 auf – erst mit dem Webmaster Blog fand ich zum Blogging zurück.
Heute habe ich mir ein Geschenk gemacht und die Newsraider Domain, die ich damals aufgegeben hatte, wieder auf meinen Namen registriert. Sie hat für mich einen gewissen nostalgischen Wert, und ist eigentlich zu schade, um ungenutzt zu sein. Mal sehen, was ich da drauf mache, vielleicht einen RSS-Aggregator, sowas ist ja zur Zeit sehr gefragt.






Februar 18th, 2005 at 0:36
Nicht schlecht, Herr Specht.
Mit Postnuke habe ich auchmal rumgemacht, das Teil ist der Community-Killer schlechthin
Februar 19th, 2005 at 9:13
Guten Morgen;)
Schade, ich würde gerne sagen das kenne ich noch;) aber so lange bin ich dann doch noch nicht dabei. Meine allererste seite, braucht niemand mehr zu sehen, wer mich damals kannte, wird sich wundern wo ich heute stehe;)
Februar 23rd, 2005 at 16:30
“Mangels interessierter Besucher (etwas wie eine Blogosphäre gab es damals nicht) gab ich die Site irgendwann Ende 2001 auf”.
Den Satz kann man wohl so ähnlich auch heute stehen lassen.
Wer eine neue Site ohne größeren Werbeaufwand an den Start bringt, hat große Probleme, bei Surfern bekannt zu werden.
Wer heutzutage ein Blog betreibt, hat ruckzuck ein paar hundert Besucher.
Ich habe mir schon oft neue Blogs bei New Kids angeschaut, die meisten mit Besucherstatistik wiesen nach zwei Tagen (!) ca. 200 Besucher auf.
Egal, wie man zu Blogs steht: Blogs sind einfach auch eine riesige Linktausch-Community.
Ich persönlich mag Blogs, finde es aber unfair, daß z.B. die Aufmerksamkeit von Suchmaschinen wie Google sich stark auf Blogs richtet.
Seit Jahren liest man immer wieder zum Thema “Wie mache ich eine populäre Website?” im Netz, man müsse halt konstant Qualität bieten und irgendwann wird es schon.
Ich denke, langsam kommen viele auf den Trichter, daß man eine Website einfach in Blogform konzipieren muß, um sie bekannt zu machen.
Es gibt ja leider jetzt schon bei Blogg.de gelistete “Blogs”, die lediglich Affiliate-/Verkaufsseiten sind.
Gruß,
Jens
Februar 28th, 2005 at 21:38
“Ich denke, langsam kommen viele auf den Trichter, daß man eine Website einfach in Blogform konzipieren muß, um sie bekannt zu machen.”
Rein technisch gesehen bringen die vielen Links vielleicht einen höheren PageRank und damit mehr Besucher – die sofort wieder auf die Zurück-Schaltfläche klicken, falls sie keine brauchbaren Inhalte finden. Insofern bringt’s das nicht.
Ich meine, die Form einer Internetseite, ob Blog oder nicht, ist völlig egal. Es kommt nach wie vor auf die Inhalte an. Ich lese nur Blogs, zu einem bestimmten Thema. Würden diese Blogs inhaltlich schlechter werden, wäre ich weg. Ich lese Blogs nicht nur wegen ihrer Form und kann mir nicht vorstellen, dass das irgendjemand macht. Es gibt nichts langweiligeres als Weblogs, die als Tagebücher geführt werden, oder wo der Autor mal dies und mal das schreibt, aber keine hochwertigen Beiträge zu einem bestimmten Thema liefern kann; und wenn’s nur Links auf andere gute (!) Seiten sind. Das ist genau wie damals, mit den privaten Internetseiten. Mein Haus, meine Familie, mein Auto und meine Haustiere. HAHA!
März 1st, 2005 at 8:41
Ich glaube auch nicht, dass allein die technische Plattform Blog bezüglich Rankings oder Besucherzahlen einen nennenswerten Vorteil verschafft. Ich habe zum Beispiel auch ein Blog zum Thema Bodybuilding, und trotz meiner Meinung nach guter Inhalte ist dieses in der Blogosphäre quasi unverlinkt – da einfach eine Thematik, für die sich nur wenige Blogger begeistern können. Ein gutes Suchmaschinen Ranking habe ich mir damit auch erarbeiten können, aber nur mit Methoden, mit denen man auch eine ‘normale’ Website nach oben gebracht hätte.