Googeln im Duden 12


Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit: Wie Philipp Lenssen berichtet, ist der Begriff Googeln nun nach der 23. Ausgabe des Duden offizieller Bestandteil der deutschen Sprache. Dieser Erfolg zumindest wird MSN Search wohl so bald nicht zuteil werden.


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12 Gedanken zu “Googeln im Duden

  • Jörg

    Googlen ist dem Duden zufolge sogar ein Wort für das Suchen im Internet allgemein, also googelt man auch, wenn man über MSN Search sucht 😀 ist so, wie wenn man sagt “hast du mal ein Tempo”, und meint damit nur irgendein Papiertaschentuch..

  • Daniel Richter

    Naja ich weiß nicht, was ich davon halten soll.

    Einerseits ist das ganze recht witzig, andererseits denke ich gehört sowas nicht in den Duden …

  • Daniel Richter

    Dennoch ist es falsch, “googlen” als Begriff für das allgemeine Suchen im Internet darzustellen …

  • Tork

    meiner meinung nach durchaus in ordnung, da das wort nicht nur regionsbedingt in deutschland gebräuchlich ist, sondern deutschlandweit benutzt wird – das problem stellen nur die verschiedenen generationen dar. aber ´jetzt können es ja auch die ‚unwissenden‘ nachschlagen – top

  • nicor

    mich würde intetressieren was da an geld geflossen sein muss.

    spätestens wenn niveaen für “eincremen” im duden steht, coca-colaen für “limo trinken” und microsoften für “am computer arbeiten” können wir das ding in die tonne kicken.

  • empty

    das das Wort falschgeschrieben ist, interessiert keinen? Die suchmaschine heißt google und deshalb ist die Aussage “ich gehe googeln” falsch, da es “ich gehe googlen” heißen müsste.

  • Webmaster Beitragsautor

    Im Sinne der Rechtschreibreform, in deren Rahmen auch andere fremdsprachliche Begriffe wie Portmone eingedeutscht wurden, ist Googeln wahrscheinlich schon die schlüssigere Variante.

  • Dominik

    Eigentlich nur ein Armutszeugnis für alle anderen Suchmaschinen. Ob Geld geflossen ist – keine Ahnung, auf jeden Fall ist sich wohl die Mehrheit einig, dass Google mit Abstand die besten Suchergebnisse liefert und wohl auch auf ewig liefern wird 😉

  • ole

    zwar verstehe ich das es kritisch zu betrachten ist wenn ein Markenname als synonym für eine Tätigkeit (o.ä.) verwendet wird. Aber wäre es nciht auch Unsinn einen Begriff künstlich zu erfinden den eigendich niemand benutzt?

    Ausserdem ist das durchaus üblich und ein gutes Beispiel wurde schon genannt: Tempo für Taschentusch aber auch z.B. Coce für eine Cola oder Fön für einen Haartrockner.

    Ich glaube ausserdem nicht das dabei Geld geflossen ist. Und wir müssen es ja nciht wie die Franzosen machen, die nciht mal den Begriff „E-Mail“ aufnehmen, sondern ein eigenes wort kreieren, das doch kaum jemand benutzt.

    Und zuletzt ncoh ein Komentar zu Google: Es ist sicherlich eine der effektivsten Suchmaschinen, aber in Punkto Datenschutz doch sehr bedenklich. Wer bei google auch noch einen Account hat, sollte sich klarmachen, das google alle mails „liest“ und ein Profil der Suchbegriffe zum Account erstellt, guckt welche Webseiten besucht wurden, um u.A. dann zielgerichtet Werbung zu schicken bzw einzublenden (google.ads). Ich sag nicht das andere dies nicht tun, aber das hochgelobte Google ist doch mitlerweile sehr kritisch zu betrachten.

    Ole

    p.s. wer dort nicht angemeldet ist, wird übrigens (laut vielen Internetquellen) einfach über die IP geloggt.

  • volker

    Wenn hier im Forum „Portmone“ als gute Eindeutschung verstanden wird und deshalb „googeln“ eine schlüssige Variante sein soll, dann schreibt bitte alle „gugeln“. Das sollte sich auch der Duden zu Herzen nehmen.