10 Gründe, warum man Social Media nicht mehr ignorieren darf
Blonde 2.0 verweist auf ein YouTube Video, das sich leider aus Deutschland nicht aufrufen lässt (danke GEMA, Ihr macht das Netz kaputt). Dabei fasst sie einige interessante Eckdaten zusammen:
- Über 50% der Weltbevölkerung sind unter 30. 96% davon sind Mitglied in einem Social Network
- Facebook übertrifft Google in den USA inzwischen im Traffic
- Facebook konnte in weniger als einem Jahr über 200 Millionen User gewinnen
- Die am schnellsten wachsende Nutzergruppe auf Facebook sind Frauen zwischen 55 und 65
- YouTube ist die zweitgrößte Suchmaschine der Welt
- Ashton Kutcher und Britney Spears haben mehr Twitter Follower, als die folgenden Länder Einwohner: Schweden, Israel, Schweiz, Irland, Norwegen oder Panama
- Es gibt über 200.000.000 Blogs
- 25 Prozent der Suchergebnisse zu den stärksten Marken der Welt führen zu nutzergenerierten Inhalten
- Facebook verzeichnet täglich 60 Millionen Statusupdates
- Wir werden bald nicht mehr nach Produkten oder Dienstleistungen suchen. Sie werden uns durch Social Media finden
Einige der genannten Punkte muss man vielleicht relativieren. Bei Nummer Eins bin ich mir relativ sicher, dass nicht 96 Prozent der unter 30 jährigen Weltbevölkerung Mitglied in einem Online-Netzwerk ist. Vermutlich hat man hier die Demografik der USA auf die Weltbevölkerung angelegt. Bei den 200.000.000 Blogs aus Punkt 7 wäre auch interessant, wie viele davon tatsächlich gelesen werden. Ein signifikanter Anteil wird hier aus Spam und Karteileichen bestehen.
Dennoch sind die Zahlen eindrucksvoll und zeigen mal wieder, wie sehr die jüngeren Entwicklungen im Web die Marketing- und Business-Welt umkrempeln. Der letzte Punkt dürfte auch ein ganz starkes Signal in Richtung Google sein, sich noch mehr an der Social Media Front zu engagieren, will man nicht bald zum Technologie-Saurier werden.






Mai 28th, 2010 at 16:38
Vielleicht bin ich schon zu alt für dieses ganze Social Media zeugs.
Ich habe Twitter und auch Facebook besucht und es gibt für mich keine Gründe das zu wiederholen. Nichts an den beiden Seiten inspiriert mich zum bleiben.
Tut mir ja leid wenn ich da jetzt einen Trend verpasse aber die Zeit nutze ich lieber um einen guten Film zu schauen oder ein Buch zu lesen.
Für mich ist die verbrachte Zeit in Twitter oder Facebook verschenkte Zeit und soviel habe ich auch nicht mehr davon.
Mai 29th, 2010 at 16:28
Soviel ich weiß gehört Youtube immer noch zu Google. Einen Fuß haben die also doch in Social Media drin, und zwar erfolgreich. Mit Blogspot hat Google auch Zugriff auf Millionen von privaten Blogs, da kann Google auch eine bessere Verknüpfung der “eigenen” Blogsphäre in Angriff nehmen und diese in der Suchmaschine aufwerten.
Ich persönlich finde daß es aber mehrere Anbieter geben muss, welche jeder etwas anderes gut kann, so daß es Konkurrenz gibt und man letztendlich nur noch einen Anbieter, über das man alles bekommt und dann kommt ne Weile gar nichts.
Mai 29th, 2010 at 17:55
@Matthias: Guter Punkt mit YouTube, da wurde viel richtig gemacht. Ich denke trotzdem, dass Google hier noch mehr ran muss. Buzz ist dabei sicher ein Schritt in die richtige Richtung.
Juni 1st, 2010 at 9:48
“Die am schnellsten wachsende Nutzergruppe auf Facebook sind Frauen zwischen 55 und 65″ – Toll, weil genau meine Zielgruppe. Britney Spears interessiert doch niemanden mehr.
@Elroy “… aber die Zeit nutze ich lieber um einen guten Film zu schauen oder ein Buch zu lesen.” Warum oder, es muss ja nicht parallel sein. Das eine schließt das andere nicht aus.
@Matthias Mehrere Anbieter haben nur folgenden Nachteil: Meine KlassenkameradInnen sind fast ausschließlich bei stayfriends. Der Dienst hat sicher auch seine Berechtigung, nur mit einer handvoll Dienste kann ich mich nicht abgeben. Wer von denen nicht bei Facebook ist bekommt dann auch keine Geburtstagsglückwünsche. Insofern bin ich zwar überall (???) angemeldet, aber nur in fb und twitter aktiv.
@Thomas Frütel Wer aber nutzt Buzz?
Juni 1st, 2010 at 11:18
Klar, bisher sind auf Buzz nur die Early Adopter zu finden, was aber nicht so schlimm ist: So fängt jeder Dienst im Web an, und es dauert eben eine Weile, bis ein Produkt Reif für die Masse ist. Facebook hat auch eine Weile gebraucht, bis es MySpace das Wasser reichen konnte. Und Twitter wurde die ersten zwei Jahre vom Mainstream auch vollständig ignoriert.