OpenID: Facebook jetzt noch ein wenig offener
Facebook dürfte die erste richtig grosse Web-Plattform sein, die ab sofort nicht nur wie viele andere OpenID als Service zur Verfügung stellt, sondern es ebenfalls ermöglicht, sich bei einem fremden OpenID Provider für seinen Facebook Account zu authentifizieren. Mehr noch: Neue Nutzer können sogar ihren OpenID Account einer anderen Plattform nutzen, um einen neuen Facebook-Account zu eröffnen.
In der Vergangenheit waren viele Web-Plattformen bemüht, selbst die zentrale Anlaufstelle für Benutzerauthentifikation zu werden. Microsoft war ein Vorreiter auf diesem Feld und kassierte seinerzeit eine Menge Kritik, weil man gerade diesem Konzern nicht zutrauen wollte, die Identitäten aller Webnutzer zu verwalten. Facebook lässt nun dem Nutzer die Wahl, über welchen Dienst er sich authentifizieren möchte, und setzt damit dem exponentiellen Accountwachstum, dem sich der typische Web-Poweruser ausgesetzt sieht, ein möglicherweise baldiges Ende.
Für den normalen Netzbenutzer dürfte das Konzept noch etwas verwirrend sein: Man soll sich auf Seite A einloggen, um dann auf Seite B zu arbeiten – wenn da mal nichts faul ist… Ich denke aber, dass sich die Leute schnell an das Prinzip gewöhnen werden, wenn OpenID auf diesem Weg zu einer breiteren Adaption kommt. Fragen der Art »Welches Passwort hatte ich für DIESEN Dienst nun wieder verwendet« könnten dann möglicherweise schon bald der Vergangenheit angehören.






Mai 29th, 2009 at 23:37
Hallo!
Bin da leider nicht auf dem laufenden, auf welche Daten hat Facebook, wenn man OPENID benutzt, denn Zugriff?