Sign in with Twitter
Neben Stabilitätsproblemen, die in den letzten Monaten deutlich vermindert aufraten, war einer der häufigsten Kritikpunkte an Twitter, dass man Drittapplikationen, mit denen man auf seinen Twitter Account zugreifen wollte, jeweils sein Passwort anvertrauen musste. Je bedeutender der Microblogging Dienst wurde, desto problematischer erschien es, unbekannte Mashupbetreiber mit seinen persönlichen Identifikationsdaten zu versorgen.
Damit könnte es bald zu Ende sein: Sign in with Twitter stellt einen auf OAuth basierenden Dienst zur Verfügung, bei dem sich der Benutzer auf Twitter.com selbst anmeldet und von dort einer Drittapplikation Zugriff auf seine Daten gewähren kann. Das Prinzip ist vergleichbar mit Facebook Connect, mit dem man einer Web-Plattform Zugriff auf sein Facebook Profil gewähren kann.
Laut Mashable haben erst einige ausgewählte Entwickler Zugriff auf den Mechanismus. Ich halte es aber für einen längst fälligen Schritt, und gehe davon aus, dass es nicht mehr lange dauert, bis der Service öffentlich verfügbar wird. Dann ist vermutlich mit einer Reihe neuer Anwendungen für Twitter Accounts zu rechnen, und für die Microblogging Plattform erschliesst sich ein völlig neuer Einsatzzweck.
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