Obama setzt weiterhin auf’s Internet
Ohne seine beispielhafte Nutzung der Möglichkeiten des Webs für seine Wahlkampfkampagne hätte Barack Obama die Wahl zum US Präsidenten vermutlich nicht gewonnen. Auch nach seinem Wahlsieg beweist er, dass er Verständnis für die vernetzte Welt des frühen 21. Jahrhunderts besitzt: So wurden kürzlich alle Inhalte der Website Change.gov unter eine Creative Commons Lizenz gestellt. Die Netzwerk-Infrastruktur der USA will Obama entscheidend verbessern:
It is unacceptable that the United States ranks 15th in the world in broadband adoption. Here, in the country that invented the Internet, every child should have the chance to get online, and they’ll get that chance when I’m President – because that’s how we’ll strengthen America’s competitiveness in the world.
Glückwunsch, Mister President, Sie haben verstanden. Während unsere Politiker sich also noch fragen, was eigentlich ein Browser ist und wie sie ihre Bürger in diesem Internet, dessen relevante Inhalte sie sich gerne mal von ihren Assistenten ausdrucken lassen, am besten überwachen können, bewegen sich die USA unter der neuen Führung wieder auf die Überholspur. Bei wem darf ich 2009 mein Kreuzchen machen, der das Internet für mehr hält, als eine Terrorschule und Tummelplatz für pädophile Raubmordkopierer?






Dezember 7th, 2008 at 20:58
“Here, in the country that invented the Internet” …
Der war gut
Dezember 7th, 2008 at 22:58
cooooler artikel.
“Bei wem darf ich 2009 mein Kreuzchen machen, der das Internet für mehr hält, als eine Terrorschule und Tummelplatz für pädophile Raubmordkopierer?” – full ack!
@steward: ist dadran etwas falsch? internet in amerika, www am cern
Dezember 7th, 2008 at 23:37
Auf den Kopf gefallen ist Barack Obama zumindest nicht. Er weiß welche Medien er wie zu seinem Vorteil einsetzen kann.
Dezember 8th, 2008 at 12:09
OMG, danke für den letzten Satz, der spiegelt wieder, wie leider viele Menschen, in entscheidenden Positionen, das Internet verstehen.