Oekopedia
Öko ist angesagt, keine Frage. Nachdem inzwischen auch in den USA die Spritpreise in etwa das Niveau von Deutschland im Jahre 1988 erreicht haben, macht sich auch der Durchschnittsamerikaner Gedanken darüber, ob man nicht doch Autos fahren kann, die weniger als 20 Liter auf 100 Kilometer verbraten.
Auf der Ökowelle mitschwimmen will nun auch Wikipedia Gründer Jimmy Wales. Nachdem seine Anfang diesen Jahres gestartete Wikia-Suche sich als ziemlicher Flop erwiesen hat, versucht er nun mit dem Green Wiki in dieser zukunftsträchtigen Nische Fuss zu fassen.
Generell ist das ein vielversprechender Ansatz: Auf Nischenthemen fokussierte Wikiprojekte haben meiner Ansicht nach viel Potenzial, sich als Autoritätssites in ihrem jeweiligen Themenbereich zu profilieren. Und das Thema Umwelt und Umweltschutz ist zweifellos eines, das in Zukunft mehr und mehr an Bedeutung gewinnen wird.
Was auffällt ist die recht offensive Einbindung von Werbebannern im Green Wiki. Damit wird sofort deutlich, dass es sich hier im Gegensatz zur Wikipedia um ein profitorientiertes Projekt handelt, wie es bei den anderen Wikia-Sites ebenfalls der Fall ist. Damit dürfte es vermutlich schwieriger werden, eine ähnlich engagierte Community aus freiwilligen Mitarbeitern aufzubauen, wie dies bei der Wikipedia gelungen ist. Andererseits verfolgt das Projekt ja durchaus eine ehrenwerte Mission, was den einen oder anderen engagierten Umweltschützer zur Mitarbeit motivieren könnte.





