Google crowdsourced Maps
Noch hat die Google-Welt so manchen weissen Flecken, sprich, in vielen Ländern fehlen Strassendaten. Daher hat man nun beschlossen, die Vervollständigung der Karten in die Hände der User zu legen: Mit dem Google Map Maker können für folgende Länder nun Kartendetails eingezeichnet werden:
- Antigua und Barbuda
- Bahamas
- Barbados
- Bermuda
- British Virgin Islands
- Cayman Islands
- Zypern
- Grenada
- Island
- Jamaica
- Niederländische Antillen
- Pakistan
- St. Kitts and Nevis
- St. Lucia
- St. Vincent und Grenadinen
- Trinidad und Tobago
- Vietnam
Google empfiehlt dabei, im Hybridmodus an eine Stelle heranzuzoomen. Danach lassen sich Strassen, Gebiete oder markante Punkte einzeichnen. Das Find to edit Tool hilft dabei, nahe gelegene editierbare Kartengebiete zu finden.

Ein wenig erinnert das Vorhaben an das OpenStreetMap Projekt, dass sich selbst als eine Art Wikipedia für Kartenmaterial versteht. Hier können User selbst erfasste GPS Daten hochladen und somit bei der Vervollständigung der Weltkarte helfen. Für grosse Teile Europas und der USA liefert OpenStreetMap schon erstaunlich gute Ergebnisse, teilweise detaillierter, als Google Maps. In vielen Entwicklungsländern dagegen weist auch dieses Projekt noch beträchtliche Lücken auf.
[via Google Operating System]




Juni 25th, 2008 at 7:20
Hmm, wenn ich schon irgendwo kostenlos mitarbeite, dann wünsche ich mit, dass das Ergebnis auch allen kostenlos zur Verfügung steht. Ob das bei Google immer der Fall sein wird, entscheidet allein Google. Da ist mit dann ein Projekt wie OpenStreetMap letzlich lieber, auch wenn es im Moment noch mehr weisse Flecken als Google-Mpas hat.