Plurk
Schon wieder ein neuer Twitter Clone? Und was ist das überhaupt für eine kranke Oberfläche? Das waren meine ersten Gedanken, als ich am letzten Freitag erstmals über Plurk (gesprochen: Plörk) stolperte. Dennoch konnte ich meine Early-Adopter Mentalität nicht zurückhalten und meldete mich auf der schrillen Plattform an.

Plurk ist anders:
TweetsPlörks werden auf einer horizontalen, verschiebbaren Timeline ausgerichtet, wobei die neuesten Beiträge links stehen.- Viele Funktionen muss man suchen, so wird beispielsweise erst beim Anklicken eines Plörks ein Kommentarbereich herausgeajaxt.
- Werden Inhalte nachgeladen, so wird dies nicht durch abstrakte, rotierende Graiken, sondern durch einen blubbernden Schnorchelfisch visualisiert
- Ein Plörk besteht aus dem Benutzernamen, einem aus einem Dropdown-Menü auswählbaren Verb, sowie weiteren 140 frei wählbaren Zeichen und einem optionalen Smiley
- Das Maskottchen von Plurk ist ein geköpftes, nicht näher definierbares Wirbeltier, das mit dem Schwanz wedelt. Dieses wird oben rechts in der Timeline eingeblendet
- Das Erscheinungsbild lässt sich in Farbe und Gestaltung recht vielseitig konfigurieren. So lässt sich auch das geköpfte Wesen durch diverse andere, nicht weniger kuriose Gestalten ersetzen
- Es gibt ein Karmasystem. Wer aktiv plurkt, bekommt dafür Punkte. Hat man genug davon, werden zum Beispiel neue Smileys (zum Beispiel eine tanzende Banane), oder weitere Maskottchen für die Timeline freigeschaltet.
Die ungewohnte Bedienung wirkte auf mich zunächst abschreckend, aber hat man sich einmal ein wenig damit beschäftigt, setzt eine gewisse Begeisterung für Plurk ein, weil es einfach total witzig gemacht ist, und es viel zu entdecken gibt. Im Gegensatz zu anderen Services, die mit nützlichen Features und guter Useability punkten wollen, wirft Plurk einfach den Spassfaktor in die Waagschale. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das Ding insbesondere bei jüngeren Nutzern, die sonst ihre MySpace-Profile pimpen, ein Riesenerfolg wird. Erwähnenswert ist noch, dass es unter http://www.plurk.com/m eine mobile Version der Seite gibt, die zeigt, dass die Plurk-Macher durchaus auch übersichtliche Seiten bauen können. Wer mich bei Plurk adden möchte, findet mich hier.
Tags:microblogging, plurk, twitter



















Juni 3rd, 2008 at 21:49
Ich habe mich auch bei dem Teil angemeldet, einfach weil es trendish ist. Die Bedienung ist schon gewöhnungsbedürftig.
Um Plurk richtig zu nutzen, braucht man zunächst etwas Zeit und die ist leider rar. Richtig Spass macht es sicher in der Masse
Juni 3rd, 2008 at 22:32
Ich hoffe die ganze Sache wird nicht auch zu einem Trend, den man zwangsläufig mitmachen muss (sozialer Druck).
Denke das ist ein enormer Zeitfresser…
Juli 29th, 2008 at 21:25
Microblogging mit Ponce und Plurk…
“Die Macht kann grossen Einfluss haben auf die geistig Schwachen.” (Star Wars)
Ja, auch ich bin nun der Macht, oder genauer dem Microblogging erlegen. Den Platzhirsch Twitter habe ich für meine ersten Gehversuche bewusst nicht genommen. Du….
September 24th, 2008 at 12:15
[...] plurk (Vorstellt bei Webmaster) [...]
Dezember 30th, 2008 at 15:38
[...] (ich selbst bin bislang auch länger auf Plurk als auf Pownce verweilt). Hier gehe ich mit dem Webmasterblog konform. Diese neuartige Art der Darstellung hat aber genauso wie das Karmapunkte-System Licht- und [...]