Yigg teilt seine Werbeeinnahmen
Interressanter Schritt der Social News Community Yigg: Wie im eigenen Blog bekanntgegeben wird, hat Yigg sich als erste deutsche Website für Googles Shared Adsense Schnittstelle zertifizieren lassen, und will nun seinen aktiven Nutzern ermöglichen, an den Werbeumsätzen der Plattform teilzuhaben.
Dabei werden die Einnahmen durch einen der drei Werbeblöcke auf der Einzelansicht eines Beitrags an den User weitergegeben, der die Nachricht eingestellt hat. Ob es bald die ersten Pro-Yigger geben wird, bezweifle ich, aber für aktive Teilnehmer der Community denen es regelmässig gelingt, Artikel auf die Startseite zu bringen, könnten da schon einige Euro zusammenkommen.
Spanned bleibt die Frage, wie sich diese Massnahme auf die Qualität der Nachrichten auswirkt. Schon jetzt befindet sich auf Platz eins der Yigg Startseite der Beitrag Welche YiGG Posts bringen teure Adsense Anzeigen?. Wird aus Yigg bald ein Portal für Nachrichten über Rechtsanwälte, Detekteien und Krankenversicherungen, oder wird der gestiegene Wettbewerb, wie sich die Betreiber sicher erhoffen, doch eher zu einer Verbesserung der Inhalte führen?
[via Basic Thinking]






Mai 29th, 2008 at 9:34
Wenn die zu erwartenden Einnahmen für den User nicht allzu hoch sind, denke ich, ist es für profitgierige Schreiberlinge (hoffentlich) zu uninteressant. Allerdings steckt da auch ein klein wenig Hoffnung drin. Ich würde zumindest davon ausgehen das der redaktionelle Aufwand steigt, denn versuchen werden es sicher viele. Und welche Themen gehen immer am besten? Richtig. Sex sells. So ist das nun mal
Mai 29th, 2008 at 10:13
die haben da aj auch für WP Nutzer die Funktion per Plug-In den eigenen Content automatisch zu posten.
Bribgt das überhaupt noch etwas? Will Yigg! und wollen die Leser das?
Mai 29th, 2008 at 15:40
@ Martin: Das ist nur begrenzt richtig: Mit dem Thema Sex lässt sich mit Adsense kein Geld verdienen – im Gegenteil, Google steht da gar nicht drauf.
Mai 29th, 2008 at 17:05
@Martin
kann mir nicht vorstellen, dass sich das lohnen sollte – zumal die Einzelansichten der Beiträge wohl eher selten aufgerufen werden.
Andererseits könnte sich da eine eigene, sehr klickfreundliche Community entwickeln – nach dem Motto: Wenn du meine Beiträge liest und ab und an auf die Banner klickst, dann…
Mai 29th, 2008 at 20:01
Ich hoffe mal daß die User schlau genug sind nicht gegenseitig auf ihre Anzeigen zu klicken. Denn sowas würde Google im handumdrehen merken und denn sind entweder die beteiligten Accounts gesperrt oder Yigg darf allgemein keine Google Anzeigen mehr schalten.
Mai 31st, 2008 at 20:41
@Mathias: Die WP Funktion will Yigg! auf jeden Fall, denn die bieten die Funktionalität ja überhaupt erst an. Deine Leser dürfte das Plugin auch nich stören den Sie merken davon ja gar nix. Du hast eben nur die Chance den ein oder anderen zusätzlichen Leser über Yigg! zu bekommen.
Automatisches Einliefern ist nach meiner Meinung nur sinnvoll wenn die Postings auch einen entsprechenden Inhalt haben.
Kurze Beiträge wie “Ich glaubs nicht, meine Katze ist gerade bis auf den Schrank gesprungen” und “Na ich fahre dann jetzt mal zum Barcamp los.” interessieren die Yigg! Nutzer wohl kaum.
Juni 1st, 2008 at 13:01
@ Hank:
Trotzdem hat Yigg eine parallele Warteschlange gebastelt, um dort Beiträge, welche über das Yigg-Pluginn automatisch von Bloggern eingespielt werden, von Rest zu trenne. Der Rest sind die Beoträge,die jemand anders als der Blogger selbst für interessant halten. Diese werden als höherwertig angesehen – logisch.
Und genau da frag ich mich, ob es für einen Blogger selbst noch sinnvoll ist unter seinem Namen Beiträge einzuliefern. Selbstverständlich sollten sie möglichst gehaltvoll sein…
August 8th, 2008 at 12:59
Yigg hat sicherlich einige neue User mit der Werbebeteiligung anlocken können aber durch das redesign vor ein paar Wochen sind auch einige wieder abgesprungen. Bin ja gespannt wie es mit Yigg weitergeht.