Filter my Feeds: Wer schützt uns vor dem Rauschen
Je mehr man sich mit RSS, Twitter, FriendFeed etc. beschäftig, desto deutlicher wird einem, dass das wahre Talent eines Michael Arrington oder Robert Scoble nicht darin liegt, Unmengen an Informationen zu finden, sondern aus diesem Datenmeer die relevanten Informationen herauszufiltern. Nicht jeder hat dieses Talent, und auch ein TechCrunch Autor wie Erick Schonfeld läuft schon mal Gefahr, im Datenchaos unterzugehen.
Möglicherweise werden in Zukunft Technologien von sich reden machen, die einem genau dieses Filtern abnehmen oder vereinfachen. Netzwertig verweist auf einen Artikel, der die These aufstellt, dass derartige Filtertools schon bald die Bedeutung erlangen könnten, die heutzutage Ranking-Algorithmen von Suchmaschinen besitzen.
Die ersten Ansätze dazu gibt es bereits: Ich hatte vor einiger Zeit schon mal über aideRSS berichtet, ein Tool, das versucht anhand von Bookmarks, Zitaten, Anzahl der Kommentare und ähnlicher Faktoren die interessantesten Inhalte eines RSS-Feeds herauszupicken. Louis Gray stellt nun FriendFeedMachine vor: Eine Plattform, welche die FriendFeed-API nutzt, um den Datenstrom zu entstören, indem einzelnen Personen unterschiedliche Prioritäten zugewiesen werden. Damit soll vermieden werden, dass die Beiträge von persönlichen Freunden, die nur gelegentlich Inhalte ins Netz stellen, in der Datenflut der Heavy Poster versinken. Leider geht dabei der chronologische Aspekt von FriendFeed verloren, was für mich einen ernsten Nachteil darstellt, da so Konversationen noch leichter aus dem Zusammenhang gerissen werden, als das ohnehin oft genug auf derartigen Plattformen passiert.





