WordPress.com in Brasilien gesperrt
Weil ein einzelnes Blog auf WordPress.com den brasilianischen Gesetzen widerspricht, hat ein Richter die Sperrung beschlossen. Da es laut eines Sprechers des brasilianischen Providerverbandes Abranet technisch nicht möglich sei, ein einzelnes Blog zu Sperren, wird diese Sperre wohl die komplette WordPress.com Domain betreffen. Damit wären dann knapp drei Millionen Blogs in Brasilien nicht mehr erreichbar. Wie bei Terramel zu lesen ist, seien damit alleine eine Million brasilianische Blogs betroffen.
Der Fall erinnert an die Sperrung von YouTube in Brasilien, die das Modell Daniela Cicarelli Anfang 2007 wegen eines unerwünschten Sexvideos durchsetzen konnte. Welches Blog für die Sperrung verantwortlich ist, und was die Gründe für die Sperrung sein mögen, ist bisher nicht bekannt. Auf Terramel wird bereits spekuliert, dass es hier um ein gezieltes Vorgehen der brasilianischen Regierung gegen Blogs im allgemeinen handelt.






April 14th, 2008 at 9:22
Hm, so langsam wird es dann wohl wirklich Zeit, Dienste wie TOR und das Freenet Project der breiten Masse zugänglich zu machen. Leider wird der unbedarfte Durchschnittsnutzer immer noch dran scheitern… aber sowas sollte man sich nicht bieten lassen.
April 14th, 2008 at 10:20
irgendwas ist immer in Brasilien. Schon Google hatte damit zu kämpfen mit dem Orkut.
April 14th, 2008 at 22:26
Wenn man das so beobachtet, dann scheint es als wolle die Regierung den Fortschritt durch das Internet und dessen Vorteile verhindern. Für mich der absolut falsche Weg. Südkorea beispielsweise ist ganz oben dabei wenn es um die Förderung der Internetnutzung geht, da die Regierung die Bildung der Bevölkerung und die Innovationsbereitschaft der Menschen fördern will. Daher werden dort sogar Internetzugänge subventioniert.
April 14th, 2008 at 23:40
Hiho! Thanx for linking my post
April 15th, 2008 at 17:55
Wahnsinn, was ein einzelner Vorfall bewirken kann.
Wie kann es dazu rechtlich überhaupt kommen, dass wegen einem sexvideo das ganze Portal gesperrt wird? Denke mal das alle Brasilianer auch Zugang zu anderen schmuddelseiten bekommen, auch wenn sie in Suchmaschinen vielleicht ausgefiltert werden, jedoch einen Direktzugang haben wenn sie in die Adresszeile die Seite tippen.. interessant interessant