Wenn Blogs zu Firmen werden
In der amerikanischen Blogsphäre scheint der Ausverkauf begonnen zu haben: TechCrunch berichtet von schwindelerregenden Investments, die 2007 in verschiedene A-Blogs und Blognetzwerke gesteckt wurden. Das bringt zwangsläufig eine gewaltige Professionalisierung dieser Publikationen mit sich.
Ich weiss nicht ganz, was ich davon halten soll. Natürlich würde ich mich auch freuen, wenn ein Investor eine Million Dollar in das Webmaster Blog stecken wollte. Aber sehe ich mir ein Blog wie The Huffington Post an, welches im letzten Jahr die Rekordsumme von 10 Millionen Dollar an Funding bekommen hat, dann kommt das für mich rüber, wie ein amerikanisiertes Spiegel-Online mit Kommentarfeld. Muss das zwangsläufig so sein? Ich kann nicht genau sagen, woran es liegt, vielleicht ist es nur das Themenfeld (amerikanische Politblogs finde ich anstrengend), vielleicht das Design, aber GigaOM, das immerhin auch eine Million Dollar Investment abgestaubt hat, fühlt sich für mich bloggiger, authentischer an. Wie seht Ihr das?





