Googlebomben entschärft
George Bush darf aufatmen: Bei einer Suche in dem Google nach »miserable Failure« erscheint nicht mehr, wie seit Jahren der Fall, seine Biographie an erster Stelle. Die Ursache ist natürlich keineswegs eine Verbesserung in der Politik des Versagers, sondern ein Algorithmuswechsel bei Google. Das Google Webmaster Central Blog berichtet, dass die Wirkung sogenannter Google Bombs durch neue Erkenntnisse in der Linkanalyse entschärft werden konnte.
Philipp Lenssen hat eine Aufstellung bekannter Google Bomben und zeigt, inwiefern sich der Algorithmus auf die Ergebnisse dieser Suchen auswirkt. Philipp versucht auch zu analysieren, an welchen Kriterien ein Algorithmus eine solche Bombe erkennen könnte. Ein Kriterium könnte seiner Meinung nach sein, dass die Googlebomb-Links eine Brücke zwischen ansonsten völlig unverbundenen Netzwerken, ja sogar konkurrierenden, Netzwerken darstellen. Ich frage mich, ob und wie weit sich das Drehen an diesem algorithmischen Schräubchen auf andere Serps auswirkt. Gerade Suchphrasen mit einem hohen Wettbewerb, wo die Suchergebnisse oft durch viele gekaufte Links beeinflusst werden, könnten ähnliche Charakteristiken haben.






Januar 27th, 2007 at 21:44
Fand ich noch ganz lustig »miserable Failure« schade, dass es nicht mehr existiert
Januar 28th, 2007 at 19:34
Naja, Google sagt viel wenn der Tag lang ist. Ob das tatsächlich ein Algo ist sei mal dahingestellt. Ich vermute, daß eher bei bestimmten heißen Begriffen händisch ausgesiebt wird. Auch wenn Google das Gegenteil zu behaupten versucht…
Januar 29th, 2007 at 16:43
“kohlkopf” funktioniert auch nicht mehr…