Tagging 2.0: Mach’s Deep
Tagging, also das Kategorisieren von Inhalten durch Vergabe von Stichworten, hat sich in Web 2.0 Kreisen als sehr erfolgreiche Lösung etabliert, die von quasi allen modernen Web Diensten unterstützt wird. Michael Arrington von Techcrunch wirft nun mit Deep Tagging ein neues Buzzword in die Runde. Unter Deep Tagging wird das Auszeichnen von Teilinhalten, zum Beispiel einer einzelnen Szene in einem Videoclip, verstanden.
Das ermöglicht natürlich eine viel präzisere Auszeichnung. Man könnte zum Beispiel alle Kampfszenen eines Filmes mit Combat taggen, oder bei The Big Lebowski alle Szenen, in denen das Wort Fuck vorkommt (das würden eine Menge Tags). Die Frage ist, ob die Leute überhaupt noch bereit sind, diese Metainformationen zu vergeben, denn in der Regel werden Tags ja durch den Endbenutzer vergeben, und der ist träge. Google hat kürzlich eine gute Methode gefunden, Benutzer zur Kategorisierung von Bildern zu motivieren. Ob es ein ähnliches Modell auch für’s Deep Tagging gibt?


















