Der Katzentest als Alternative zum Captcha 9


Captchas sind eine Testmethode, mit der man sicherstellen will, dass nur menschliche Benutzer einen Dienst benutzen, automatisierte Scripte dagegen sollen aussen vor bleiben. Der Benutzer muss hier Zeichen und Buchstaben aus einer Grafik korrekt erkennen und eingeben, um sich als Mensch zu identifizieren. Ich nutze hier im Webmaster Blog auch Captchas, um automatisierten Kommentarspam fernzuhalten, und bisher funktioniert das sehr gut. Mit den Fortschritten in der automatischen Schrifterkennung (OCR), ist allerdings abzusehen, dass diese Tests irgendwann keinen wirksamen Schutz mehr darstellen werden (siehe auch hier).
Der KittenAuth Test dagegen dürfte bis auf weiteres von einem Computer nicht zu knacken sein. Hier soll der Benutzer seine Menschlichkeit beweisen, indem er aus neun Tierbildern drei anklickt, auf denen Katzen dargestellt sind. Für Menschen typischerweise kein Problem, für Computer zumindest derzeit wohl nicht lösbar.


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9 Gedanken zu “Der Katzentest als Alternative zum Captcha

  • Carsten

    Das Problem an Captchas stellt doch die relativ große psychologische Hürde dar. Für Geeks mag das ja ganz OK sein, aber ansonsten denke ich schon, das diese abschrecken. Von den nachteilen für sehgeschwächte ganz zu Schweigen. Und daran ändert auch der Katzentest nicht.

    Für mich wären darum vielmehr Alternativen interessant, die für den normalen Nutzer keine Hürde darstellen, aber das automatisierte Spammen unterbinden…

    Und ja, ich verwende derzeit auch Captchas und wenn ich mir den versuchten Trackback- und Referrer-Spam anschaue, nicht ohne Grund.

  • Dennis

    Ich habe mal eine Art Text-Captchas gesehen, bei denen Fragen gestellt wurden und die Antwort quasi schon im Satz vorkam.

    Funktioniert natürlich nur solange man eine eigene Liste macht oder die Basis-Liste den Spammern nicht bekannt ist.

  • daniel

    Interessante Sache und eine gute Idee – auch wenn es schon schräg ist zu sehen, wohin einen diese Spam-A*** treiben können 😉

    Warum eigentlich kein Spam-Karma?

  • Pepino

    Es gibt auch noch 1-2 barrierefreie Möglichkeiten: entweder (so wie in meinem Weblog) mittels x Radio-Buttons und dann wird für x Tage ein Cookie gesetzt, damit man diese Abfrage nicht jedesmal durchführen muß, oder man nutzt ein weiteres unsichtbares Eingabefeld und wenn dort Daten drin stehen, dann kann es nur ein Spammer sein.

  • Webmaster Beitragsautor

    Das mit dem unsichtbaren Eingabefeld ist eine geniale Idee, die kannte ich noch gar nicht. Leider funktioniert der Umkehrschluss aber nicht, es wird vermutlich nicht jeder Spambot alle Felder ausfüllen.

  • Pepino

    na und, gesetzt den Falles, in dem Feld steht was drin, dann ist es zu 100% ein Spam-Bot… und das genügt doch auch, um die Daten in’s Nirvana zu schicken, oder nicht?

  • Webmaster Beitragsautor

    Das schon, aber wenn es nicht ausgefüllt füllt ist, weisst Du eben immer noch nicht, ob es nun ein Bot war, oder ein Mensch.