Steilvorlage von Flyerpilot
Wie viele Firmen müssen eigentlich noch von der Blogmeute gelycht werden, bis man in den PR Etagen erkennt, dass man seinem Firmenimage nichts gutes tut, indem man Bloggern den Mund verbietet. Oder steckt da doch die Hoffnung hinter, dass sich nach genug derartigen Fällen kein Schwein mehr für solche Zensurabmahnungen interessiert?
Diese Sättigung könnte irgendwann eintreten, scheint aber noch lange nicht erreicht zu sein. So schlägt die Abmahnung der Firma Flyerpilot gegen Stefan Walter bereits innerhalb weniger Stunden kräftige Wellen. Mal sehen, ob es wieder für eine Berichterstattung im Focus und Tagesschau.de reicht. Vielleicht will ja Stefan Raab zur Abwechslung mal einen Abmahnanwalt einladen.
Update 20:45: Wie man beim FNP Blog, Robert Basic und Jens Scholz nachlesen kann, ist man bei der Firma Printgroup, welche hinter Flyerpilot steckt, um Schadensbegrenzung bemüht. Laut Herrn Schunk von Printgroup ginge es gar nicht so sehr um den eigentlichen Artikel, sondern um Falschaussagen in den Kommentaren. Dann jedoch, stellt Jens Scholz ganz richtig fest, muss man sich fragen, wieso in dem Anwaltsschreiben nicht die Kommentare, sondern der eigentliche Artikel und die Positionierung bei Google (oh je… ) beanstandet wurden. Jedenfalls zeigt sich Printgroup dialogbereit, möglicherweise hat hier ja nur ein Anwalt Mist gebaut.





