Selber hosten ist out
Auch wenn die Kosten für Webserver Traffic inzwischen geradezu lächerlich geworden sind: Grosse Downloads auf dem eigenen Server bereitzuhalten ist ja sowas von Web 1.0… Bilder hinterlegt man heutzutage bei Flickr (wie es zum Beispiel bei Living in WOW gemacht wird, Videos bei YouTube. Doch es gibt noch kreativere Möglichkeiten, die eigene Leitung zu schonen:
Dijjer ist eine Art Proxy Cache der P2P Technologie nutzt. Anstatt einen Download mit http://mysite.com/video.mov zu verlinken, redirected man ihn über das Dijjer Netzwerk in der Form http://dijjer.org/get/http://mysite.com/video.mov. Dijjer versucht dann, soviel wie möglich von der Datei aus seinem P2P Netzwerk und nicht vom eigentlichen Webserver zu holen.
Und nun eilt auch noch Amazon den bandbreitengeplagten Webmastern zu Hilfe: Mit S3 bietet man dort einen Service an, bei dem beliebig grosse Datenmengen auf den Amazon Servern hinterlegt werden können. Die Traffickosten sind mit 20 US-Cent pro Gigabyte dort relativ hoch, dafür ist der Speicherplatz mit 15 Cent pro Gigabyte/Monat konkurenzlos günstig. Interessant vor allem deswegen, weil es keine Begrenzung des Speicherplatzes gibt, man könnte dort also auch Datenmengen im Terabyte Bereich unterbringen (allerdings ist ein einzelnes Datenobjekt auf 5 GB beschränkt).
Wem diese Möglichkeiten noch nicht reichen, der kann seit einiger Zeit auch noch Rechenkapazitäten bei Alexa ausleihen. Und dann gibt es ja noch die Gerüchte um Googles GDrive. Ich würde sagen, eigene Hardware nutzen ist bald out.





