Das Sozialgericht im Focus
Der Fall Sozialgericht Bremen vs. Shopblogger schlägt erstaunliche Wellen. Auch die Mainstream Presse interessiert sich inzwischen dafür, und so hat nun der Focus Renate Holst, Direktorin des Sozialgerichts Bremen interviewt.
Sie habe sich aber einfach über die Webseite geärgert, denn »die Leiste oben suggeriert, dass das eine Mitteilung des Sozialgerichts Bremen ist« – und das wirke doch mit dem Einkaufswagen des Shopbloggers nicht gerade seriös: »Was für ein liederliches Sozialgericht.«
Oh mein Gott, ein Einkaufswagen – der Untergang des Abendlandes steht bevor.
»Ich wollte gerne diese Seite weghaben.«
Nee, ist klar, wenn man sich über eine Website ärgert, muss die weg. Weg, weg, weg!
Doch immerhin sei es nicht nur störend, sondern auch »leicht rufschädigend«, wenn die Suche nach ihrem Gericht zu diesem Suchmaschinen-Ergebnis führe.
Nun fragt man sich, wer hat den Ruf des Sozialgerichtes tatsächlich geschädigt? Der Shopblogger, oder Frau Holst mit ihrem juristischen Schnellschuss?
Die Ansicht, dass das Rechtswidrige schon bei einem Google-Ranking – der Reihenfolge der Treffer zu einem Suchbegriff – unter den ersten Zehn beginne, sei »eine Meinung, die man vertreten kann«
Ok, die Positionen 2-10 werden also in Zukunft bei Suchmaschinenanfragen zu markenrechtlich und anderweitig geschützten Begriffen freigelassen, und die Ergebnisse gehen dann ab Platz 11 weiter, oder wie soll das funktionieren?
[via Webhosting Blog]






Januar 4th, 2006 at 16:17
Man man, das ist ja nicht zu fassen, was Leute da von sich geben. Aber echt interessant was das für Wellen geschlagen hat, selbst eine nette Grafik existiert bereits im “Du bist Deutschland” Stil. Zu sehen hier:
http://www.kuriose-sachen.d…
Januar 5th, 2006 at 18:12
Juristischer Schnellschuss ist nur die halbe Wahrheit. Der Verdacht des “Kurzschlusses” lässt sich nach einigen Recherchen auch begründen. Details hier: http://37sechsblog.de/?p=198