Alexa macht die Tür auf
Alexa, ein Tochterunternehmen von Amazon, stellt neuerdings seine Datenbanken öffentlich zur Verfügung. Der Webindex von Alexa soll 5 Milliarden Dokumente und 100 Terabyte Daten umfassen. Die Dienste werden allerdings nicht kostenlos angeboten. Zu den Kosten gibt es verschiedene Angaben: Zum einen ist es wohl möglich, auf die Alexa Daten über die Amazon Web Services zuzugreifen. Hier sollen die ersten 10.000 Anfragen kostenlos sein, danach zahlt man 15 US Cents für 1000 Anfragen.
Dem Price Guide nach zu urteilen gibt es aber scheinbar auch die Möglichkeit, Rechenleistung und Speicherplatz von Alexa in Anspruch zu nehmen, und möglicherweise direkt auf dem Index zu arbeiten – das wäre eine spannende Sache: Man hätte einen gewaltigen Dokumentenindex zur Verfügung, und könnte spezialisierte Suchen oder eigene Rankingalgorithmen durchführen. Das könnte dem Suchmaschinenmarkt mit Sicherheit interessante neue Impulse geben. Auch wird es nicht lange dauern, bis die ersten Google/Alexa oder del.icio.us/Alexa Mash-Ups auf der Bildfläche erscheinen. Das Web bleibt spannend!





