Kachingle und Flattr im Test
Vor einigen Tagen hatte ich hier bereits über Flattr berichtet, welches es Webmastern ermöglicht, eine Art Trinkgeldzahlung via Button einzurichten. Nachdem sich deutsche Blogleser in einer Umfrage bei Netzwertig überaschend zahlungsfreudig zeigten, habe ich auf den Rat von Alp beschlossen, es einfach mal auszuprobieren.
@Fruetel schwierig einzuschätzen, man müsste es echt mal probieren.
Da die Freischaltung meines Flattr Accounts auf sich warten ließ, habe ich mich am Wochenende kurzerhand beim Mitbewerber Kachingle angemeldet. Das Prinzip ist dort ähnlich, man bekommt ein HTML-Widget, welches sich leicht in die WordPress Sidebar einbauen ließ – siehe Rechts. Kachingle Nutzer, denen mein Blog gefällt, können mir nun per Mausklick eine kleine Spende zukommen lassen. Wie bestellt kam dann heute die Freischaltung von Flattr in meine Inbox geschneit, so dass ich mich auch dort anmelden, und das entsprechende Widget ins Webmaster Blog integrieren konnte.
Ich werde beide Systeme mal ein oder zwei Monate lang testen und dann hier berichten. Dass sich bereits in den ersten zwölf Stunden zwei Besucher fanden, die mein Blog »kachinglet« haben, stimmt optimistisch. Dennoch mache ich mir nicht allzu große Hoffnung, mit den Widgets ernstzunehmende Umsätze zu machen. Ich kann mir schwer vorstellen, dass der typische Nutzer sich dazu aufrafft, sich bei einer der Sites zu registrieren, sein Konto per PayPal aufzuladen und für Inhalte zu bezahlen, die er auch umsonst haben könnte. Aber man sollte alles mal probiert haben, bevor man es in den Wind schreibt.






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