Location-Based Gaming: Foursquare und Gowalla
Foursquare ist in den USA derzeit einer der angesagtesten Location-Based Services. Dabei handelt es sich zunächst mal um einen Dienst, der ähnlich wie Brightkite oder Google Latitude arbeitet: Nutzer können mit ihrem GPS-Handy an ihrem aktuellen Standpunkt einchecken und damit ihren Kontakten mitteilen, wo sie sich aufhalten. Für Nerds ist so etwas zweifellos eine interessante Anwendung, der Mehrwert eines solchen Dienstes ist der breiten Masse der Smartphone Besitzer aber erfahrungsgemäß nur schwer zu vermitteln. Um dieses Massenpotenzial zu erschließen setzt Foursquare auf eine spielerische Komponente: Für das Einchecken an einem Ort werden Punkte vergeben. Mit diesen Punkten lassen sich Abzeichen, sogenannte Badges verdienen. Wer an einer bestimmten Location innerhalb einer Woche am häufigsten eincheckt, erhält den Titel des Mayors für diesen Ort. Das klingt zunächst unspektakulär, scheint aber für viele einen gewaltigen Suchtfaktor mit sich zu bringen. In den USA ist Foursquare mittlerweile derart angesagt, dass manche Wirte ihrem Foursquare Mayor bereits freie Getränke spendieren.
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