Operation Payback: Das Netz setzt sich zur Wehr
Im Web herrscht Krieg. Auf der einen Seite stehen Wikileaks und die Verfechter einer grenzenlosen Transparenz, auf der anderen die Regierungen dieser Welt und mächtige Konzerne. Ein ungleicher Kampf?
»Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik unter Einbeziehung anderer Mittel«
Nachdem der Gründer Julian Assange unter fragwürdigen Umständen verhaftet wurde, und Wikileaks von verschiedenen Stellen in Sachen Hosting und Finanzierung der Boden unter den Füßen weggezogen wurde, breitet sich inzwischen die Wut der Wikileaks-Anhänger über den beteiligten Unternehmen aus. PayPal sieht sich auf seinen Facebook-Fanpages nach der Sperrung des Wikileaks Accounts einem Shitstorm ausgesetzt, wie es ihn seit dem BP-Fiasko nicht mehr gegeben hat. Die Schweizer Bank Post Finance, die ein Spendenkonto für Wikileaks eingefroren hatte, ist bereits gestern einem Denial-Of-Service Angriff erlegen. Heute morgen hat es dann einen weiteren Wikileaks-Abtrünnigen erwischt: Die Website von Mastercard war heute den ganzen Tag nicht oder nur schlecht erreichbar.
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[...] sollten alle Eishockeyfans einen Denial-Of-Service Angriff auf die Deutsche Fernsehbranche starten, ähnlich wie es Wikileaks-Anhänger mit PayPal [...]